Überblick:
- Aktuelle Bildungsdaten für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern
- Demographiesensible Kommunalpolitik
- Integrative Stadtpolitik
Aktuelle Bildungsdaten für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern
Demographischer Wandel setzt Schulsystem unter Druck
Unter dem Druck des demographischen Wandels wird sich das deutsche Schulsystem in den kommenden 15 Jahren radikal verändern. Bis zum Jahr 2025 wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren von knapp 11 Millionen um rund 2 Millionen auf künftig 9 Millionen zurückgehen. Das zeigt die aktuelle Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung unter www.wegweiser-kommune.de Dort können ab sofort erstmals auch bildungsrelevante Daten für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.
Besonders drastisch wird der Schwund bei den 16- bis 18-jährigen Jugendlichen sein:
In dieser Bevölkerungsgruppe wird der Rückgang 27,4 Prozent betragen. Bei den Schülern
zwischen 10 und 15 Jahren, deren Alter in den meisten Bundesländern der Sekundarstufe I
entspricht, werden 15,8 Prozent der Kinder fehlen. Auch in der Primarstufe (6 bis 9 Jahre)
werden mit 14,3 Prozent deutlich weniger Kinder als heute die Schulbank drücken.
Pressemitteilungen und Kartendarstellungen zu dieser Thematik für alle Bundesländer finden Sie
hier
.
Demographiesensible Kommunalpolitik:
Neue Bevölkerungsprognose bis 2025
Deutschland wird immer älter. Während im Jahr 2006 noch jeder zweite Bundesbürger
älter als 42 Jahre war, wird die Hälfte der Bevölkerung im Jahr 2025 älter
als 47 Jahre sein - in den ostdeutschen Bundesländern sogar älter als 53 Jahre.
Die neue Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung bietet Kommunen die Möglichkeit
die zukünftige Bevölkerungsentwicklung genauer in den Blick zu nehmen und ihre Politik
demographiesensibel anzupassen.
mehr (pdf)
Die im Sommer 2009 erscheinende Publikation "Wer, wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2025" bietet vertiefende Auswertungen und Informationen zur Nutzung von Bevölkerungsprognosen für kommunale Planungsprozesse.
Integrative Stadtpolitik:
Studie zur Sozialen Segregation
In den problematischen Quartieren der Stadt verschlechtert sich die Lebensqualität zunehmend. Wohlhabende Familien hingegen wohnen häufig am Stadtrand und sondern sich ab. Dieses Phänomen der sozialen Segregation erschwert Chancengerechtigkeit und verschärft damit die soziale Ungleichheit - insbesondere Kindern und Jugendlichen wird der Start ins Leben erschwert.
Aber es gibt auch viele wirksame Handlungskonzepte, den Problemen entgegen zu wirken.
Die Publikation „Demographie konkret - Soziale Segregation in deutschen
Großstädten“ der Bertelsmann Stiftung enthält Daten und Handlungskonzepte
für eine integrative Stadtpolitik.
mehr (pdf)

Fast täglich gibt es neue Statistiken, Untersuchungsergebnisse und Projekte zum Thema. Aber welche Meldungen und Informationen sind für die Kommunen wirklich relevant? Hier finden Sie eine wechselnde Auswahl von Informationen über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse.