Bildungslandschaften aufbauen – warum und wie?

Juni 2014, Gütersloh

Bildung ist ein Schlüsselfaktor, wenn es darum geht, die Herausforderungen des demographischen und gesellschaftlichen Wandels zu gestalten. Die zunehmende Segregation in unseren Städten, der Ausbau der Ganztagsbetreuung in Kita und Schule, die Sicherung von Fachkräften zeigen die große Spannbreite der Themen in diesem Zusammenhang auf.

Und Bildung ist ein zunehmend wichtigeres Thema auf der kommunalen Ebene – auch wenn die Zuständigkeiten in vielen Fällen auf der Ebene des Bundes und der Länder angesiedelt sind. Gute Bildungseinrichtungen und -angebote gehören zu den Standortfaktoren im Wettbewerb um Einwohner und Unternehmen. Viele Kommunen haben daher ein Interesse, die individuellen Bildungswege ihrer Bürgerinnen und Bürger in den verschiedenen Lebensphasen zu unterstützen, die vielfältigen Bildungsangebote vor Ort sinnvoll aufeinander abzustimmen.

„Kommunale Bildungslandschaft" ist das Stichwort und zahlreiche Kommunen haben sich bereits auf den Weg gemacht – kein leichtes Unterfangen. Viele unterschiedliche Akteure sind an einen Tisch zu bringen, andere Formen der Zusammenarbeit müssen entwickelt und neue Netzwerke aufgebaut werden.

Eine neue Handlungsempfehlung zum Aufbau einer kommunalen Bildungslandschaft im Wegweiser Kommune von Wolfgang Rombey (Stadtdirektor a.D. aus Aachen) zeigt, wie es gehen kann und auf welche Faktoren es ankommt: von einer Zielorientierung, über ein professionelles Bildungsmanagement, bis zum Monitoring.

Erfolgsfaktoren einer kommunalen Bildungslandschaft

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