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Neue Studie: Open Data - Wertschöpfung im digitalen Zeitalter

Januar 2017, Gütersloh

Das Wertschöpfungspotenzial von Open Data wird sehr unterschiedlich eingeschätzt: Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung geht von einer Spannbreite von zwölf bis zu 131 Milliarden Euro aus. Mittlerweile wächst die Überzeugung, dass Unternehmen einen größeren Nutzen durch Transparenz erzielen und dass Offenheit einen höheren Wohlstand mit sich bringt. 2011 wurde die Open Government Partnership gegründet, mit dem Ziel, den weltweiten offenen Austausch über Reformern in der Datennutzung zu fördern.

Dass Open Data tatsächlich Vorteile bringt, lässt sich anhand zahlreicher Erfolgsgeschichten belegen. Insbesondere Großbritannien ist auf diesem Gebiet führend. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung beschreibt Beispiele, die ein breites Portfolio aufzeigen und abzielen auf: Verbesserung des Regierungshandelns, neue Möglichkeiten sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für die Wirtschaft oder Problemlösungen der öffentlichen Hand.

Aus den verschiedenen Erfolgsgeschichten werden in dieser Studie Handlungsempfehlungen für Bund, Länder und Kommunen in drei unterschiedlichen Bereichen abgeleitet:

  • Politisch-strategisch-konzeptioneller Bereich: Dieser umfasst die Elemente Vision, Strategie, Organisation, Prozesse und Finanzierung.
  • Politisch-legislativer Bereich: Hierzu gehört die Gesetzgebung zu Open Data, die sich vor allem auf Bundes- und Landesaktivitäten bezieht.
  • Technologischer Bereich: Hier stehen die wesentlichen technologischen Anforderungen, die für die Erfassung, Verarbeitung und Nutzung von Open Data erforderlich sind, im Blickpunkt. 
Studie Open Data

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