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Pflegeprognose 2030 für alle Kreise und kreisfreien Städte

November 2012, Berlin

Alle Diskussionen zum demographischen Wandel machen deutlich: Neben der Schrumpfung vieler Kommunen ist die zunehmende Alterung der Bevölkerung zentrale Herausforderung für kommunale Akteure. Was lässt sich aus diesen Entwicklungen konkret für den Pflegebereich ableiten? Wenn sich auf der einen Seite die Zahl der potenziellen Erwerbstätigen drastisch verringert und auf der anderen Seite die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, ist eine Versorgungslücke vorprogrammiert.

Zudem verändert sich das Zusammenleben in und außerhalb von Familien und damit die Pflege älterer Menschen durch Angehörige und Freunde, ambulante Pflegedienste oder in stationären Pflegeeinrichtungen. Wie sich die Pflegesituation in der Zukunft entwickeln wird, ist aufgrund der unterschiedlichen Einflussfaktoren sicher nicht einfach zu prognostizieren. Für die Pflegeprognose 2030 im Wegweiser Kommune wurden drei unterschiedliche Szenarien für die Entwicklung der Pflegebedarfe und pflegerischen Versorgung gerechnet: Neben einer Fortschreibung des Status Quo (Szenario I) wurde von einem Anstieg der formellen Pflege (Szenario II) bzw. einer Stärkung der Angehörigenpflege (Szenario III) ausgegangen.

Ebenso, wie die demographischen Entwicklungen regional heterogen verlaufen, zeigt auch die Pflegeprognose auf der Ebene der Kreise und kreisfreien Städte deutlich unterschiedliche Ergebnisse. Die drei Szenarien sollen Kommunen anregen, sich differenziert mit den jetzigen und zukünftigen Pflegestrukturen auseinanderzusetzen. Informationen und zahlreiche Indikatoren zur Pflegeprognose finden Sie hier im Wegweiser.

Zur Pflegeprognose (Kommune: Berlin)

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