Pressemeldung zur Frauenbeschäftigungsquote in Ost und West

Januar 2015, Gütersloh

Frauenbeschäftigungsquote im Osten wächst schneller als im Westen

Auch 25 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland auf dem Arbeitsmarkt zweigeteilt: In den Ost-Bundesländern sind erheblich mehr Frauen beschäftigt als im Westen. Zwischen einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten liegen bis zu 27 Prozentpunkte Differenz, zwischen den Gemeinden sind es sogar bis zu 50 Prozentpunkte. Aus demographischer Sicht ist die Ausweitung der Beschäftigung von Frauen ein wichtiger Hebel, um demographische Nachteile auszugleichen.

Untersucht wurde die Frauenbeschäftigungsquote aller kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland. Die Quote gibt an, wie viel Prozent der weiblichen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 64 Jahren am Wohnort als sozialversicherungspflichtig beschäftigt gemeldet sind. Seit 2006 hat sich die Quote im Osten von 50,9 auf 57,9 Prozent erhöht, im Westen von 45,8 auf 50,9 Prozent. Mit dieser grundsätzlich positiven Entwicklung nimmt aber auch die Differenz zwischen Ost und West weiter zu: von 5,1 Prozentpunkten in 2006 auf 7,0 in 2012.

Die Frauenbeschäftigungsquote kann für alle Kommunen ab 5.000 Einwohner im Wegweiser abgerufen werden.

 

Pressemitteilung

Baden-Württemberg - Karte und Daten

Bayern - Karte und Daten

Brandenburg - Karte und Daten

Hessen - Karte und Daten

Mecklenburg-Vorpommern - Karte und Daten

Niedersachsen - Karte und Daten

Nordrhein-Westfalen - Karte und Daten

Rheinland-Pfalz - Karte und Daten

Saarland - Karte und Daten

Sachsen - Karte und Daten

Sachsen-Anhalt - Karte und Daten

Schleswig-Holstein - Karte und Daten

Thüringen - Karte und Daten

 

Weiterführende Informationen

image

Kennen Sie innovative Projekte aus Ihrer Kommune?

Wir freuen uns, auch Ihr Beispiel auf dieser Seite vorzustellen.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!