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Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA)

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Die KIWA (Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter) bietet allen beteiligten Akteuren Beratung zu Wohn-Pflege-Gemeinschaften. 

Ausgangslage

  • Der demographische Wandel führt dazu, dass es immer mehr alte Menschen gibt, von denen viele pflegebedürftig werden. Im Jahr 2030 werden vermutlich ca. 5,4 Prozent der Bevölkerung Schleswig-Holsteins pflegebedürftig sein. Dies sind fast 122.000 Menschen.
  • Trotz Pflegebedürftigkeit wollen die meisten alten Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.
  • Dies erfordert neue Wohnkonzepte, wie z. B. ambulant betreute Wohn- und Hausgemeinschaften. 

Ziele

  • Die Qualität und Angebotsvielfalt von Wohn- und Pflegeformen in Schleswig-Holstein soll durch neutrale und landesweite Beratung verbessert werden.

Umsetzung

Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA)

 

  • Die Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA) richtet sich an:
  • Kommunen
  • Wohnraumanbieter
  • Dienstleister im Pflegebereich
  • ältere Menschen und ihre Angehörigen
  • Vereine
  • Interessierte
  • Aufgaben:
  • Information zu Wohn-Pflege-Gemeinschaften
  • Beratung und Begleitung von Initiatoren bei der Realisierung von Wohn-Pflege-Projekten
  • enge Kooperation mit zahlreichen Multiplikatoren und anderen Netzwerkpartnern 
  • Förderung von Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren
  • Moderation der Diskussion zur Qualitätssicherung von Wohn-Pflege-Gemeinschaften
  • Die Koordinationsstelle wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

 

Was sind Wohn-Pflege-Gemeinschaften?

  • Ein Vermieter stellt Wohnraum (eventuell mit Garten) für eine Wohn- oder Hausgemeinschaft zur Verfügung.
  • Jeder Mieter verfügt in einer Wohngemeinschaft über einen privaten Wohnraum, der individuell eingerichtet wird. Zur gemeinsamen Nutzung für alle Mieter steht eine Wohnküche zur Verfügung.
  • In einer Hausgemeinschaft verfügt der Mieter über eine eigene Wohnung, die durch Gemeinschaftsflächen ergänzt wird.  
  • Pflege und Betreuung werden ambulant erbracht. Der Anbieter kann frei gewählt werden.
  • Der Alltag orientiert sich an den gewohnten Abläufen und Ritualen der Mieter. Alltagsbegleiter geben dabei die notwendige Unterstützung.
  • Diese Lebensform soll sowohl Gemeinschaft als auch Privatheit, aktive Teilhabe und Rückzug ermöglichen.
  • Alle die Gemeinschaft betreffenden Entscheidungen werden selbst getroffen (ggf. von den Angehörigen oder den gesetzlichen Betreuern).
  • Gemäß dem Prinzip der geteilten Verantwortung bringen sich alle Akteure aktiv ein und übernehmen ihren Part, damit Wohnen, Betreuen und Pflege gelingen. 
  • Es sind unterschiedliche rechtliche Formen möglich. Ordnungsrechtlich sind Wohn-Pflegegemeinschaften seit 2009 im Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG) verankert.

Erfolge

  • Sensibilisierung und Information der (Fach-)öffentlichkeit durch Veranstaltungen
  • gut funktionierendes Netzwerk
  • Erarbeitung und Veröffentlichung von Orientierungshilfen und Handreichungen

Kontakt

Irene Fuhrmann

• Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter – KIWA
Telefon: 0431/988-5463

Weiterführende Informationen

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