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Arnsberg – Generation Zukunft

Regelangebot Jugend-partizipation: Die Stadt Arnsberg lässt die Ideen und Wünsche der Jugendlichen stetig in die Entwicklung der Stadt und ihrer kulturellen Angebote einfließen. Aus dem Projekt "Generation Zukunft Arnsberg" ist auch eine Jugendbürgerstiftung enstanden.

Ausgangslage

  • Arnsberg ist eine Kleinstadt mit knapp 74.000 Einwohnern. Innerhalb von sieben Jahren hat die Stadt 3,8 Prozent ihrer Einwohner verloren, bis 2030 werden es 12,6 Prozent sein.
  • Besonders junge Menschen wandern ab.
  • Die Stadt Arnsberg ist eine der 18 teilnehmenden Kommunen im Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" der Landesregierung NRW und der Bertelsmann Stiftung. Durch den Aufbau kommunaler Präventionsketten sollen Weichen für gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen gestellt werden. 
  • Eine Umfrage bei fast 2.000 Schülern und Schülerinnen an allen weiterführenden Schulen ergab, dass viele von ihnen wenig über das kulturelle Angebot sowie über berufliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wussten.

Ziele

  • Jugendliche sollen besser über die Angebote in ihrer Stadt informiert sein
  • Es soll Möglichkeiten der Mitgestaltung geben, damit sich Jugendliche eine Zukunft in Arnsberg vorstellen können.

Umsetzung

  • Die Stadt Arnsberg etablierte ein vielfältiges Jugendangebot in enger Zusammenarbeit mit Arnsberger Jugendlichen, um die Stadt wieder attraktiver für junge Menschen zu machen. Das aus dem Projekt „Generation Zukunft Arnsberg" hervorgegangene Regelangebot zur Jugendpartizipation entwickelt sich stetig weiter. 
  • Die Ergebnisse der Befragung der Jugendlichen wurden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
  • Im Anschluss daran fanden mehrere Einzel- und Gemeinschaftsworkshops mit Unternehmern, Veranstaltern, Vereinen, Schulen und Azubis statt. Hier erarbeiteten sie gemeinsam Projektvorschläge zu den Themen Kommunikation, Freizeit, Karriere und Kultur. 
  • Aus den 183 entstandenen Projektideen wurden zunächst 11 konkrete Projektvorschläge entwickelt, wie man die Stadt für junge Menschen attraktiver machen kann. Beispiele sind:
    •  "Kultur Alarm" mit den regelmäßig statt findenden "Open Stage Aktionen",
    • "ArnsbergApp"
    • Ausbildungsbotschafter
    • Leitfaden zur Berufsorientierung 
  • Die Stadt erarbeitete gemeinsam mit einer Gruppe Jugendlicher und Azubis Lösungen, um die von den Jugendlichen gewünschte virtuelle Informationsplattform umzusetzen.
  • Die Bürgerstiftung Arnsberg unterstützte das Projekt "Generation Zukunft" finanziell und aktiv.

Erfolge

  • Das Projekt "Generation Zukunft" ist als Regelangebot für Jugendpartizipation in Arnsberg etabliert.
  • Alle 11 Projektideen wurden bereits umgesetzt.
  • Mittlerweile haben mehrere Jugenddorfkonferenzen in Arnsberger Ortsteilen statt gefunden, aus denen ebenfalls Projektideen entwickelt und umgesetzt wurden.
  • Die Bürgerstiftung Arnsberg hat aufgrund der guten Erfahrungen im Projekt eine Jugendbürgerstiftung ins Leben gerufen, die im Februar 2017 ihre Arbeit begonnen hat.
  • Das Familienbüro erhält regelmäßig Anfragen aus anderen Kommunen zu dem Projekt. Hierbei wird nach dem Gesamtkonzept aber auch gezielt nach Teilbereichen gefragt z.B. die Online-Jugendbefragung, die ArnsbergAPP, Leitfaden zur Berufsorientierung.
  • Verschiedene Veröffentlichungen und Präsentationen des Projektes oder von Teilen des Projektes u.a. als BestPracticeBeispiel (Jugendpflegertagung vom LWL, der Deutsche Verein, Newsletter der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter, KEKIZ).

Kontakt

Christian Eckhoff

Stadt Arnsberg
Rathausplatz 1
59759 Arnsberg
Telefon: 02932 / 201-1395

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen

Demographieprofil

Demographieprofil

ArnsbergNordrhein-Westfalen

Demographietyp

Stark alternde Kommunen

Bevölkerung 2016

73.990

Relative Bevölkerungsentwicklung 2012 bis 2030 (%)

-10,3

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