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Hamburg - Open Data im Transparenzportal Hamburg

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„Hamburg öffnet die Akten-schränke!“: Im Transparenzportal Hamburg können Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl von Daten und Dokumenten frei nutzen. Neben der Verwaltung stellen auch stadtnahe Unternehmen ihre Daten ein. Grundlage dafür ist das Hamburgische Transparenzgesetz.

 

Ausgangslage

  • Viele Daten sind nur für diejenigen zugänglich, die damit arbeiten, obwohl sie auch für andere nützlich wären.
  • Das Hamburgische Transparenzgesetz (HmbTG) löste im Jahr 2012 das bisherige Informationsfreiheitsgesetz ab.
  • Initiiert wurde es durch den Verein „Mehr Demokratie" und die Bürgerinitiative „Transparenz schafft Vertrauen". Sie trugen die Idee an die politisch Verantwortlichen heran. Daraufhin wurde es einstimmig von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen.
  • Mit der Veröffentlichung zahlreicher bisher unter Verschluss gehaltener Behördendaten sollten die Bürgerinnen und Bürger einen tieferen Einblick in die Abläufe der hamburgischen Verwaltung erhalten. Behördliches Handeln sollte nachvollziehbarer sein.

Ziele

  • Die Öffentlichkeit kann sich aktiver in die Gestaltung des Gemeinwesens einbringen (mehr Teilhabe).
  • Verwaltungsabläufe sind besser nachvollziehbar.
  • Eine größere Transparenz staatlichen Handelns ist erreicht.
  • Die Kontrolle staatlichen Handelns wird vereinfacht.

Umsetzung

  • Im Transparenzportal Hamburg können Bürgerinnen und Bürger eine Vielzahl von Daten und Dokumenten frei nutzen. Neben der Verwaltung stellen auch stadtnahe Unternehmen ihre Daten ein. Grundlage dafür ist das Hamburgische Transparenzgesetz.
  • Wie im Gesetz vorgeschrieben, veröffentlichen neben der klassischen Verwaltung (Fachbehörden, Bezirksämter und Landesbetriebe) auch die Unternehmungen, auf die die Freie und Hansestadt Hamburg einen dominierenden Einfluss ausübt, ihre Unterlagen im Transparenzportal. 
  • In einem Zeitrahmen von zwei Jahren wurden durch eine behördenübergreifende Projektgruppe die rechtlichen, organisatorischen und technischen Fragestellungen und Aufgaben geklärt, umgesetzt und entwickelt. 
  • Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit allen Behörden, Dataport (Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik der öffentlichen Verwaltung u. a. in Hamburg), HITeC e. V., dem Fraunhofer-Institut und weiteren Dienstleistern.
  • Mit einem breit angelegten und zielgruppenorientierten Schulungsprogramm (z. B. für Sachbearbeiter und Führungskräfte) wurde der Paradigmenwechsel unterstützt.
  • Der Datenbestand des „Open Data Portal Hamburg" wurde in das Transparenzportal integriert. Außerdem sind dort weiterführende Informationen zum Thema Transparenz zu finden.
  • Unter den veröffentlichten Daten befinden sich u.a. Textdokumente wie z. B. Verträge, die Hamburg mit Unternehmen schließt, Senatsmitteilungen, Gutachten und Studien, Baugenehmigungen, Dienstanweisungen und Empfänger von Subventionen.
  • Außerdem stehen dort strukturierte Daten von fast 60 Liefersystemen wie beispielsweise dem Luftmessnetz, dem Ratsinformationssystem der Bezirksämter oder etwa dem Baumkataster mit Kartendarstellungen und Informationen zu den über 120.000 Bäumen im Stadtbereich zur Verfügung.
  • Über eine Programmierschnittstelle (API) können Interessenten die strukturierten Daten für eine maschinelle Weiterverarbeitung direkt entnehmen.

Erfolge

  • Mit dem Hamburgischen Transparenzgesetz nimmt Hamburg bundesweit eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet behördlicher Transparenz ein.
  • 46 Unternehmen haben Teile ihrer Unterlagen ins Register gestellt, weitere Stellen beteiligen sich freiwillig.
  • Im stetig wachsenden Portal sind aktuell über 89.000 Datensätze eingestellt (Stand 10.2018).
  • 1. Platz beim Transparenzranking der gemeinnützigen Vereine Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und Mehr Demokratie e.V. für die Stadt Hamburg aufgrund des Transparenzgesetzes und des Transparenzportals.
  • Monatliche Nutzungszahlen seit Gründung des Tranzparenzportals: bis zu 2.555.100 Zugriffe via API und Seitenansichten. 
  • Anfragen von Kommunen und Trägern sowohl aus dem skandinavischen Raum als auch aus der Bundesrepublik Deutschland. Es fand ein reger Knowhow-Transfer zu Konzept,  Aufbau und Betrieb des Transparenzportals Hamburg statt.

Kontakt

Fachliche Leitstelle Transparenzportal

Freie und Hansestadt Hamburg
Kattunbleiche 19
22041 Hamburg

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen

Demographieprofil

Demographieprofil

Hamburg

Demographietyp

Zentren der Wissensgesellschaft

Bevölkerung 2017

1.830.584

Relative Bevölkerungsentwicklung 2012 bis 2030 (%)

7,5

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