Sehnde - Weisheit grüßt Wiege

Was erwartet mich in Sehnde, wenn ich auf die Welt komme? Ein netter Besuch von MitbürgerInnen mit einer besonderen Aufmerksamkeit der Familienstadt Sehnde: Ein Rucksack, der den Rücken stärken und das Bekanntwerden mit der Stadt erleichtern soll. Lebenserfahrene Menschen begrüßen die Neugeborenen und bringen den Rucksack mit Geschenken und Antworten auf Fragen der Eltern mit.

Ausgangslage

  • Sehnde ist eine aufstrebende Kleinstadt in der Region Hannover. Viele Neubaugebiete prägen den Ort. In den Neubaugebieten Sehndes siedeln sich junge Familien an, vermehrt arbeiten sie auch in Hannover.
  • In Sehnde gibt es eine gut funktionierende Seniorenarbeit, die überwiegend durch Vereine, Verbände und Kirchen getragen wird.
  • Gerade die jüngeren Senioren und Seniorinnen besitzen durch ihre Erfahrung viel Potenzial, dass genutzt werden kann, um den jungen Familien eine Heimat zu bieten, so dass sie sich mit ihrem Ort identifizieren und sich mit ihren Erfahrungen in die Entwicklung der Stadt einbringen.
  • Die „Aktion Rucksack" sucht also nicht die Defizite, sondern möchte die Stärken aller bündeln.
  • Die Initialzündung für den Prozess liegt bei SEHNDE SIND WIR, das durch die Kooperation verschiedener Akteure eine intergenerative Sozialraumentwicklung im Kernort voranbringen möchte.
  • Hier entstand die Idee, alle Neugeborene zu begrüßen, aber nicht über „das Amt", sondern durch lebenserfahrene Menschen, so dass ein Kontrollbesuch vermieden, wohl aber aus und über den Ort berichtet werden kann. Realisiert wurde die Aktion dann bei der Gründung des Bündnisses für Familie im Juni 2009 für den Kernort und die Ortsteile.

Ziele

  • Sehnde ist eine aufstrebende Kleinstadt in der Region Hannover. Viele Neubaugebiete prägen den Ort. In den Neubaugebieten Sehndes siedeln sich junge Familien an, vermehrt arbeiten sie auch in Hannover.
  • In Sehnde gibt es eine gut funktionierende Seniorenarbeit, die überwiegend durch Vereine, Verbände und Kirchen getragen wird.
  • Gerade die jüngeren Senioren und Seniorinnen besitzen durch ihre Erfahrung viel Potenzial, dass genutzt werden kann, um den jungen Familien eine Heimat zu bieten, so dass sie sich mit ihrem Ort identifizieren und sich mit ihren Erfahrungen in die Entwicklung der Stadt einbringen.
  • Die „Aktion Rucksack" sucht also nicht die Defizite, sondern möchte die Stärken aller bündeln.
  • Die Initialzündung für den Prozess liegt bei SEHNDE SIND WIR, das durch die Kooperation verschiedener Akteure eine intergenerative Sozialraumentwicklung im Kernort voranbringen möchte.
  • Hier entstand die Idee, alle Neugeborene zu begrüßen, aber nicht über „das Amt", sondern durch lebenserfahrene Menschen, so dass ein Kontrollbesuch vermieden, wohl aber aus und über den Ort berichtet werden kann. Realisiert wurde die Aktion dann bei der Gründung des Bündnisses für Familie im Juni 2009 für den Kernort und die Ortsteile.

Umsetzung

Vorgehensweise:

  • Im Bündnis für Familie hat sich mit dessen Gründung im Juni 2009 eine Projektgruppe gebildet, die die „Aktion Rucksack" geplant, strukturiert und konzeptioniert hat.
  • Die Leitung dieser Gruppe liegt bei der Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin Vivien Köhne und Pastor Andreas Schmidt. Letzterer hatte die Funktion des Türöffners, tritt aber im operativen Bereich jetzt mehr in den Hintergrund, um eine Rollendiffusion bei den zu Besuchenden zu vermeiden.
  • Über die Bündnisakteure wurden Ehrenamtliche gefunden und fortgebildet. Im kritischen Dialog wurde die „Aktion Rucksack" hinterfragt und fortgeschrieben.
  • Zu einem frühen Zeitpunkt wurde über die Medien das beginnende Projekt bekannt gemacht und die Aufmerksamkeit besonders der werdenden Eltern geweckt.
  • Schließlich wurde die Projektgruppe durch eine Gruppe aller Beteiligten ergänzt, in der die Besuche reflektiert und neue Besuche verteilt werden.

Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:

  • Erhebung und Auswertung eines Bedarfsfragebogens in der Auflage von ca. 350 Exemplaren
  • Konzeptionsentwicklung und -präsentation
  • Finden und schulen der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf verschiedenen Fachgebieten
  • Besuche in den Familien, Mitarbeiterkreis und bei Bedarf auch Informationsaustausch mit der Stadt Sehnde

Meilensteine

  • Die Überzeugung der Entscheidungsträger in der Familienstadt Sehnde von der Konzeption der „Aktion Rucksack", damit verbunden die Sicherung der Finanzierung des Projekts, Gewinnung der Ehrenamtlichen und Spender und nach der praktischen Einführung die ausgesprochen positive Resonanz auf die Besuchsdienste. Die Familien warten auf die Rucksackboten und zeigen damit: Die „Aktion Rucksack" ist ein sinnvolles und gewünschtes Projekt für die Bevölkerung.

Erfolge

  • Familien fühlen sich stärker wahrgenommen, warten auf den Besuch und fühlen sich gut aufgehoben.
  • Es konnten konkrete Hilfen bei Erziehungsfragen und der Anpassung der Angebotsstruktur an die Bedürfnisse der Menschen Sehndes gegeben werden.
  • Die lebenserfahrenen Menschen erleben neue Erfahrungen in der Umsetzung und Erweiterung ihrer Stärken.
  • Die BürgerInnen fühlen sich in ihrer Gemeinde wahrgenommen und haben durch den Besuch die Chance, Stärken und Schwächen des Kernorts und der Ortsteile zu benennen und Verbesserungsvorschläge zu machen.
  • Bei der monatlichen Auswertung der Besuche werden die in den Familien besprochenen Themen gesammelt und wenn nötig an die Stadt herangetragen, um Antworten auf Fragen zu bekommen bzw. Verbesserungen oder Veränderungen anzuregen.
  • Es findet also ein für die Bürger und Bürgerinnen spürbarer und auf die Bevölkerung ausgerichteter Austausch mit der Gemeinde zum Allgemeinwohl der Sehnder Bürger statt.

Kontakt

Vivien Köhne

Projektleitung
Behrbohmskamp 1A
31319 Sehnde
Telefon: 05138 - 54 88 40

Andreas Schmidt

Projektleitung
Am Papenholz 10
31319 Sehnde
Telefon: 05138 - 14 19

Jennifer Glandorf

Koordinatorin des Bündnisses für Familie
Stadt Sehnde
Nordstraße 21
31319 Sehnde
Telefon: 05138 - 70 72 24

Weiterführende Informationen

Demographieprofil

Sehnde Niedersachsen

Demographietyp

Stabile ländliche Städte und Gemeinden

Bevölkerung 2014

23.157

Relative Bevölkerungsentwicklung 2012 bis 2030 (%)

5,0

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