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Publikationen

  • Januar 2016
     

    Demographie konkret - Pflege kommunal gestalten

    Um bedürfnisorientierter zu werden, konzentriert sich das deutsche Pflegesystem stärker auf die häusliche Versorgung der Pflegebedürftigen. Stand und Entwicklung der ambulanten Versorgung sind jedoch von Kommune zu Kommune unterschiedlich – eine Tendenz, die sich nicht allein auf soziodemographische Unterschiede zurückführen lässt.

    Welche Ansätze stärken die ambulante Pflege auf kommunaler Ebene? Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt einer bundesweiten qualitativen Studie in 16 Kommunen. Die Publikation »Demographie konkret – Pflege kommunal gestalten« illustriert die Ergebnisse mit Praxisbeispielen und enthält Empfehlungen für die vor Ort tätigen Pflegeakteure sowie für die Weiterentwicklung von Bundes- und Landesgesetzgebung im Pflegebereich.

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  • November 2015
     

    Demographie konkret - Altersarmut in Deutschland

    Die Altersarmut ist im Vergleich zur Armut in der Gesamtbevölkerung noch nicht auffallend hoch. In den letzten Jahren war jedoch ein kontinuierlicher Anstieg der Armutsgefährdungsquoten in der älteren Bevölkerung zu verzeichnen: von 10,4 Prozent im Jahr 2006 auf 14,3 Prozent im Jahr 2013. In Zukunft ist ein weiterer Anstieg zu erwarten. Das Altersarmutsrisiko ist zudem regional unterschiedlich verbreitet. Hierzu lagen jedoch bislang nur Ergebnisse für einzelne Bundesländer vor. Die vorliegende Studie schließt diese Lücke und präsentiert einen Gesamtüberblick für Deutschland und Ergebnisse für die Kreise und kreisfreien Städte. Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersuchte die Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit IT.NRW die soziostrukturellen Ursachen sowie die regionale Verteilung und Entwicklung der Altersarmut.

    Die Kommunen sind immer stärker mit den negativen Folgen von Altersarmut konfrontiert und haben zugleich Möglichkeiten, einen Beitrag zur Vermeidung von Altersarmut zu leisten und die Lebenssituation armutsgefährdeter älterer Menschen vor Ort zu verbessern. Konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Verantwortlichen in Städten und Gemeinden werden aufgezeigt.

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  • September 2015
     

    Wer, wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2030

    Der demographische Wandel verändert schon heute das Leben in Deutschland. Doch wie wird es in den nächsten 10, 15 oder 20 Jahren aussehen? Der Datenreport »Wer, wo, wie viele? – Bevölkerung in Deutschland 2030« veröffentlicht die Ergebnisse einer neuen Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2030.

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  • September 2015
     

    Lebenswerte Kommune

    Was macht Städte und Gemeinden in Deutschland lebenswert? Warum schrumpfen manche familienfreundliche Kommunen und anderenorts wächst die Bevölkerung trotz fehlender Kinderbetreuungsplätze? Der Band "Lebenswerte Kommune – Bevölkerungsentwicklung und Lebensqualität vor Ort" geht diesen Fragen nach.

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  • August 2015
    Finanzen

    Kommunaler Finanzreport 2015

    Zum dritten Mal in Folge erwirtschafteten die Städte, Gemeinden und Kreise im Jahr 2014 einen Überschuss. 240 Millionen Euro betrug das bundesweite Plus in den Kommunalhaushalten. Doch der Kommunale Finanzreport der Bertelsmann Stiftung belegt: Von allgemeiner finanzieller Gesundung kann keine Rede sein. Denn die Kassenkredite steigen weiter und die Kluft zwischen Arm und Reich wächst.

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  • Juni 2015
    Finanzen

    Kommunale Sozialausgaben - Wie der Bund sinnvoll helfen kann

    Die Sozialausgaben sind eine zentrale Ursache der regionalen Haushaltskrisen. Der Bund hat im Koalitionsvertrag Hilfen zugesagt. Es wird Zeit, dies umzusetzen. Die Bertelsmann Stiftung hat einen Vorschlag entwickelt.

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    (PDF, 2.8 MB)
  • März 2015
    Bildung

    Kommunen auf dem Weg zur Bildungslandschaft

    Bildung wird heute ganzheitlich betrachtet: Sie umfasst nicht nur die formale Bildung in Schule, Hochschule und Ausbildung, sondern die vielen informellen und non-formalen Bildungsgelegenheiten im Lebensumfeld. Bildung findet an vielen Orten statt: in der Familie, im sozialen Umfeld, in den Bildungsinstitutionen, in der Kinder- und Jugendhilfe, in Museen und Bibliotheken, Sportvereinen, Gesundheitsinstitutionen und an vielen anderen Orten. Kommunen haben ihre Verantwortung in der Bildung erkannt und übernehmen zunehmend - vielerorts in Kooperation mit dem Land - eine steuernde und koordinierende Rolle in der Bildung. Sie gestalten vor Ort Bildungslandschaften mit dem Ziel die Qualität und Quantität des Bildungsangebotes in Gemeinden, Städten und Kreisen zu verbessern.


    Das Handbuch für kommunale Akteure aus Politik, Verwaltung und Bildungsinstitutionen greift die Erfahrung erfolgreicher Kommunen auf, die ihre örtlichen Bildungsangebote gezielt auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger abgestimmt haben. Es beschreibt, wie eine Kommune schrittweise ihre eigene Bildungslandschaft gestalten kann, und skizziert die Herausforderungen, mit denen Kommunen im Bereich der Bildung heute konfrontiert sind.

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  • Oktober 2014
    Demographischer Wandel

    Eine demographische Reise durch Deutschland

    Wie sieht das Leben der Menschen in den deutschen Städten und Gemeinden heute (schon) aus? Zu den demographischen Entwicklungen in Deutschland liegt bereits umfangreiches Datenmaterial vor. Doch was bedeuten diese Daten und Fakten konkret? Das E-Book "Eine demographische Reise durch Deutschland" macht den demographischen Wandel anhand von Reportagen nachvollziehbar. Menschen erzählen hier aus ihrem beruflichen oder privaten Leben: von ihrem Leben als Familie in einer wachsenden Metropolregion wie Hamburg oder als Hochaltrige auf dem Land, in einem sozial-ökologischen Wohnprojekt oder mit rollenden Supermärkten.

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  • März 2013
    Demographischer Wandel

    Stadt - Land - Umland. Handlungsansätze für Kommunen im demographischen Wandel

    Chance oder Risiko? Der demographische Wandel ist in der breiten Öffentlichkeit längst angekommen und wird oft diskutiert – häufig allerdings mit Blick auf die Risiken! Welche Chancen sich daraus ergeben können, gerät dabei eher in den Hintergrund – nicht zuletzt aufgrund der komplexen und oft schwer zu greifenden Bedingungen. So vollziehen sich demographische Entwicklungen schleichend, über längere Zeiträume oder in Sprüngen und sind dadurch nicht immer leicht in konkrete Planungsprozesse einzubinden.

    Diese Publikation möchte kommunale Akteure dazu anregen, sich intensiv und ohne Denkblockade mit dem demographischen Wandel auseinanderzusetzen. Informationen zur Bevölkerungsentwicklung bis 2030 für alle Kommunen ab 5.000 Einwohner und differenziert nach verschiedenen Altersgruppen bilden dazu die Basis. Mit Experten aus Wissenschaft und Praxis wurden die Kommunen auf Basis verschiedener sozioökonomischer Indikatoren typisiert. Entstanden sind neun Demographietypen, mit unterschiedlichen demographischen und finanziellen Ausgangslagen, Herausforderungen und Potenzialen. Prioritätensetzungen und differenzierte Handlungsansätze werden daraus abgeleitet – sie zeigen, wie vielfältig die Gestaltungsmöglichkeiten sind.

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  • März 2013
    Pflege

    Themenreport Pflege

    Der Themenreport „Pflege 2030" zeigt, wie sich die Verteilung der unterschiedlichen Versorgungsformen – stationäre Pflege, ambulante Pflege oder Angehörigenpflege – in Zukunft entwickeln wird und welche Auswirkungen dies für die Personalsituation in Pflegeeinrichtungen hat. Wissenschaftler haben dazu im Auftrag der Bertelsmann Stiftung im Jahr 2012 erstmals auf Ebene der Landkreise und der kreisfreien Städte den Pflegebedarf vorausberechnet.

    Basis der Berechnungen waren die Bevölkerungsprognose des „Wegweiser Kommune" sowie die Pflegestatistik aus dem Erhebungsjahr 2009. Die Bevölkerungsprognose wurde nun unter Berücksichtigung des Zensus 2011, der gestiegenen Zuwanderungszahlen und neuer Gebietsstände neu berechnet und online gestellt. Die Bertelsmann Stiftung bereitet derzeit eine Aktualisierung der Pflegeprognose auf Kreisebene vor, die voraussichtlich Ende 2015 erscheinen wird.

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    (PDF, 17.7 MB)
  • März 2011
    Integration

    Diversität gestalten - Erfolgreiche Integration in Kommunen

    Diese Publikation enthält über 20 Beispiele guter Praxis sowie 10 aktualisierte Handlungsempfehlungen kommunaler Integrationspolitik. Sie zeigt aktuelle Entwicklungen der Kommunen auf, die 2005 Preisträger des gemeinsamen Wettbewerbs der Bertelsmann Stiftung und des Bundesministeriums des Innern waren, und knüpft an internationale Erfahrungen an. Diversität gestalten lautet eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Sie ist längst eine Standortfrage moderner Städte und Regionen geworden. Hierbei stellt sich nicht die Frage, ob Zuwanderung positiv oder negativ ist, sondern, wie kreative Potenziale genutzt werden können und wie der soziale Zusammenhalt verbessert werden kann - will man nicht ein chaotisches Auseinanderdriften der Gesellschaft sowie Perspektivlosigkeit für große Teile der Jugendlichen riskieren. Diese sind schließlich Kinder unserer Gesellschaft. Nicht ihre Herkunft, sondern ihre und unser aller Zukunft sollte das sein, was zählt. 

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  • Juli 2010
    Demographischer Wandel

    Demographie konkret - Kommunale Familienpolitik neu gestalten

    Der Ausbau von Ganztagsschulen, bessere Betreuung für 0- bis 3-Jährige sowie bedarfsorientierte Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien sind Bausteine, die bereits einige Kommunen erfolgreich anbieten. Solche passgenauen Angebote berücksichtigen dabei unterschiedliche Familienformen und individuelle Lebenslagen. Dieser Band beschreibt die Situation und Bedeutung von Familien in Deutschland. Kommunale Akteure aus Politik und Verwaltung finden hier Argumente und Anregungen, das Wohl von Familien aktiv ins Visier zu nehmen. Mit Handlungsempfehlungen setzen die Autoren auf Kooperation und sprechen sich für klare Prioritätensetzung aus. Sie sind davon überzeugt: Die aktuellen Entwicklungen bergen vielversprechende Chancen, um Konkurrenz zu überwinden und kinder- und familienfreundliche Kommunen gemeinsam zu gestalten.

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  • März 2010
    Demographischer Wandel

    Wer, wo, wie viele? – Bevölkerung in Deutschland 2025

    Deutschland wird immer älter. Während im Jahr 2006 noch jeder zweite Bundesbürger jünger als 42 Jahre alt war, wird die Hälfte der Bevölkerung im Jahr 2025 älter als 47 Jahre sein - in den ostdeutschen Bundesländern sogar älter als 53 Jahre. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung. Leben und Zusammenleben in den Städten und Gemeinden werden sich durch den rasch fortschreitenden Alterungsprozess erheblich verändern. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus beispielsweise für Wohnen, Schule oder Einzelhandel?

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  • Januar 2009
    Soziale Lage

    Chancen ermöglichen - Bildung stärken

    Zur Lebenssituation sozial benachteiligter Kinder in Deutschland

    Die insgesamt sehr heterogene Gruppe sozial benachteiligter Familien bedarf individueller Unterstützungsleistungen. Erforderlich sind zielgruppenspezifische Maßnahmen, welche die konkreten Lebensbedingungen der Familien berücksichtigen. Neben der Kita als erster Bildungseinrichtung eines jeden Kindes kommt dabei auch anderen kommunalen Akteuren, wie Kinderärzten, Hebammen und Jugendämtern eine besondere Bedeutung und Verantwortung zu.

    Die vorliegende Publikation beleuchtet das Thema Bildungsgerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven und greift Ergebnisse wissenschaftlicher Studien und Praxiserfahrungen auf. Die beiliegenden Handlungsempfehlungen geben kommunalen Entscheidern, Trägern und Kindertageseinrichtungen Anregungen, Maßnahmen zu entwickeln, die zur Verbesserung der Bildungs- und Lebenschancen von sozial benachteiligten Kindern beitragen können. Ergänzt werden sie durch Filmbeiträge (DVD), die Einblicke in den Alltag von Kindern, Erzieherinnen sowie Eltern geben.

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  • März 2008
    Demographischer Wandel

    Demographie konkret 3 - Soziale Segregation in deutschen Großstädten

    Die demographischen Veränderungen stellen die deutschen Großstädte in den nächsten Jahren vor massive Herausforderungen. Das belegen die Sozialdaten aus 65 Städten und rund 3.000 Stadtteilen in »Demographie konkret - Soziale Segregation in deutschen Großstädten«. Die Analyse macht deutlich, dass die Lebensqualität der Menschen, die in problematischen Stadtteilen leben, gravierend bedroht ist. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche: Ihnen ist der Zugang zu Bildungs- oder Teilhabemöglichkeiten oftmals verwehrt.

    Klaus Peter Strohmeier, einer der Autoren der Studie, plädiert für einen integrierten Politikansatz, der Familien-, Armuts- und Integrationspolitik miteinander verbindet. Beispiele aus dem Bundesgebiet ergänzen die Studie.

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  • September 2006
    Integration

    Erfolgreiche Integration ist kein Zufall

    Gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern hat die Bertelsmann Stiftung im Jahr 2004 den Wettbewerb »Erfolgreiche Integration ist kein Zufall. Strategien kommunaler Integrationspolitik« durchgeführt, um bundesweit Städte, Landkreise und Gemeinden zu identifizieren, die bei der Integration von Zuwanderern Hervorragendes leisten.

    Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind im vorliegenden Band umfassend dokumentiert. Er formuliert Handlungsempfehlungen für die Gestaltung moderner kommunaler Integrationspolitik und stellt Strategien und Beispiele der Best-Practice-Kommunen aus den unterschiedlichen Maßnahmefeldern vor: von frühkindlicher Förderung über Integration in den Arbeitsmarkt bis hin zu Öffnung der Aufnahmegesellschaft.

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  • März 2006
    Demographischer Wandel

    Demographie konkret 2 - Seniorenpolitik in den Kommunen

    Der demographische Wandel stellt die Kommunen vor völlig neue Herausforderungen. Kommunale Seniorenpolitik muss zukünftig als Querschnittsaufgabe verstanden werden: als ganzheitliches Vorgehen, das alle relevanten Akteure einbezieht.

    In diesem Band werden zwölf Kommunen vorgestellt, die »vorbildliche« Handlungsstrategien in ihrer Seniorenpolitik und Altenarbeit entwickelt haben. Welchen Weg sie gewählt haben, hing von vielen Faktoren ab: Regionale Bedingungen, Unterschiede in der Bevölkerungsstruktur oder die Größe der Kommune fordern individuelle Vorgehensweisen. Ihr Ziel war jedoch stets gleich: die gesellschaftlichen Potenziale älterer Menschen zu aktivieren und ihre Lebensqualität zu verbessern.

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  • Februar 2005
    Demographischer Wandel

    Demographie konkret 1 - Handlungsansätze für die kommunale Praxis

    Die Bertelsmann Stiftung stellt gute Beispiele vor, wie Städte und Regionen sich den demographischen Herausforderungen stellen. In den Beiträgen werden die Chancen und innovativen Spielräume, die der demographische Wandel auf kommunaler Ebene bietet, vorgestellt. 12 Praxisbeispiele verdeutlichen, wie unterschiedlich die Kommunen in zeitlicher, quantitativer und qualitativer Hinsicht vom demographischen Wandel betroffen sind. Das Spektrum reicht von einer wachsenden Großstadt im Süden der Republik bis zur stark schrumpfenden Kleinstadt im Osten.

    Download Demographie konkret 1 - Handlungsansätze für die kommunale Praxis
    (PDF, 2.7 MB)

Weiterführende Informationen