Freiburg - Freiburger Kleeblatt

Mit der „Bildung für nachhaltige Entwicklung" beschäftigen sich in Freiburg im Breisgau viele Einrichtungen. Unter dem Logo „Freiburger Kleeblatt" sind Akteure aus den Bereichen „Nachhaltige Ökonomie", „Soziale Gerechtigkeit", „Schutz der Umwelt" und „Kultur erleben" vernetzt. Ziel sind Bildungsangebote zur Nachhaltigkeit für Kitas, Schulen und Erwachsenenbildung.

Ausgangslage

  • Die „Bildungsregion Freiburg" als staatlich-kommunale Verantwortungsgemeinschaft für Bildungsfragen besteht nunmehr als feste Einrichtung.
  • Mit dem Übergang der „Bildungsregion Freiburg" in die Regelphase wird einer kontinuierlichen und regelmäßigen Bildungsberichterstattung weiterhin hohe Priorität eingeräumt. Sie schafft eine zentrale Datenbasis für die Freiburger Bildungslandschaft und ermöglicht die Identifizierung von Stärken und Schwächen im Bildungsbereich.
  • Der Freiburger Stadtrat beschloss ein Handlungsprogramm zur nachhaltigen Entwicklung. Im Themenfeld „Bildung" verpflichtet sich die Stadt Freiburg zur Förderung dieses Themas in Schulen und allen Lebenslagen.
  • Daraufhin startete mit der Initiative „LEIF - Lernen erleben in Freiburg" ein Projekt des BMBF-Förderprogramms „Lernen vor Ort" zum Aufbau eines umfassenden kommunalen Bildungsmanagements.
  • Das Projekt „Freiburger Kleeblatt Nachhaltigkeit Lernen" bringt Akteure aus den vier Dimensionen der Nachhaltigkeit - Ökonomie, Ökologie, Soziales und Kultur - zusammen, um themenübergreifende Bildungsangebote zu entwickeln.

Ziele

  • Unterstützung von Kindern, Schülerinnen und Schülern sowie Erwachsenen beim Erlernen von nachhaltigem Denken und Handeln
  • Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Institutionen, Kulturvereinen und Privatpersonen in den für Nachhaltigkeit relevanten Bereichen von Ökonomie, Ökologie, Soziales und Kultur
  • Austausch, Entwicklung und Umsetzung konkreter Ideen für Freiburg
  • Entwicklung integrativer Bildungsangebote nach dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Umsetzung

  • 2011 Gründung des Freiburger Netzwerks „Nachhaltigkeit Lernen" für Austausch und gemeinsames Handeln.
  • Lokale Akteure aus Ökonomie, Ökologie, sozialer Gerechtigkeit und Kultur erarbeiten jeweils ein gemeinsames Angebot.
  • Das Konzept basiert auf dem Zielesystem der Initiative „Lernen erleben in Freiburg" (LEIF) und ist an dessen datenbasiertes Bildungsmanagement angebunden.
  • Konzept- und Weiterentwicklungsideen werden in das Netzwerk „Nachhaltigkeit Lernen" kommuniziert, das aktiv an der Prozessplanung beteiligt ist.
  • Im Auftrag der Stadt Freiburg übernimmt die Ökostation die Koordination und Betreuung des BNE-Fonds sowie die Weiterentwicklung des Kleeblattkonzeptes.
  • Der städtische „Freiburger BNE-Fonds" mit jährlich 40.000 € wird eingerichtet, für den sich die Kleeblatt-Akteure mit ihren Projekten bewerben können.

Erfolge

  • Es sind 96 unterschiedliche Institutionen, Vereine und  Privatpersonen seit Beginn als Partner im Netzwerk vertreten.
  • Ergebnisdarstellung und Erörterung im dezernatsübergreifenden Jour Fixe, im Steuerkreis und in der Lenkungsgruppe LEIF, in der Steuergruppe des Regionalen Bildungsbüros Freiburg
  • Ergebnisdarstellung in Innovationsgesprächen und Präsentation bei Veranstaltungen (regionale und überregionale Foren), z. B. Markt der Nachhaltigkeit, Netzwerk21, Kongress in Stuttgart
  • bundes- und landesweite Vorträge zum Konzept 'Freiburger Kleeblatt'
  • Es wurden bereits zahlreiche Projekte umgesetzt.
  • Das Bildungsmonitoring der Stadt Freiburg i.Br. wurde durch die Einbeziehung der „Initative LEIF – Lernen erleben in Freiburg" erweitert.

Kontakt

Verena Schätzle

Büro der Bürgermeisterin
Dezernat für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung der Stadt Freiburg im Breisgau
Rathausplatz 2-4
79098 Freiburg im Breisgau
Telefon: 0761/201-2014

Ökostation Freiburg

Falkenbergerstr. 21b
79110 Freiburg
Telefon: 0761 / 89 23 33

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen

Demographieprofil

Freiburg im BreisgauBaden-Württemberg

Demographietyp

Zentren der Wissensgesellschaft

Bevölkerung 2015

226.393

Relative Bevölkerungsentwicklung 2012 bis 2030 (%)

11,9

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