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Aachen - Koordinationsstelle Jugendpartizipation

Interesse für politisches Engagement bei Jugendlichen wecken: In der StädteRegion Aachen gibt es eine Stelle für Jugendpartizipation. Zentrale Aufgaben sind Vernetzung der Schülervertretungen und der Dialog zwischen Jugend und Politik.

 

Ausgangslage

  • Viele Jugendliche haben kein Interesse an Politik, wenig Vertrauen zu Politikern und gehen auch nicht zu Wahlen. In einigen Milieus ist eine Tendenz zu extremistischen Haltungen festzustellen.
  • Die StädteRegion Aachen setzt Teilnehmer des Freiwilligendienstes (FSJ Politik) für den Aufbau einer Koordinationsstelle Jugendpartizipation ein.

Ziele

  • Jugendliche für politische Bildung und Beteiligung begeistern
  • Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche am gesellschaftlichen und politischen Leben aufzeigen
  • die Vernetzung der Schülervertretungen anregen
  • Jugendlichen Gehör bei der Politik verschaffen und ihren Mitgestaltungswillen sichtbar machen

Umsetzung

  • Die Städteregion Aachen richtete gemeinsam mit zwei Jugendlichen in ihrem Freiwilligen Politischen Jahr und einem studentischen Mitarbeiter die Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro ein.
  • Weitere Schritte waren unter anderem:
    • Aufbau eines Netzwerks in Kooperation mit der Bezirksschülervertretung (BSV) und dem „Arbeitskreis Jugendpartizipation" (AK-Jupa).
    • Vernetzung der Schülervertretungen in der StädteRegion Aachen zum Beispiel mit dem Veranstaltungsformat „Schülervertretungstag" (SV-Tag).
    • Einrichtung der Werkstatt für Jugendbeteiligung und Jugendpolitik „Was geht?!": Jugendliche können hier mit Entscheidungsträgern, Journalisten und Jugendlichen aus ihrer Region diskutieren und an Workshops teilnehmen. Parteien, Jugendorganisationen, Beteiligungsgremien, Stiftungen, NGOs, Hilfsorganisationen und Initiativen stellen sich vor.
  • Um Jugendpartizipation in allen Kommunen zu fördern, wurde die Marke „Was geht?!" zu dem einjährigen Prozess „Das geht! – Dialog zwischen Jugend und Politik" weiterentwickelt.
  • Den Abschluss des Prozesses bildet eine Fahrt nach Brüssel. Die Ergebnisse wurden dort vorgestellt und die Wünsche und Forderungen der Jugendlichen an die EU-Kommission weitergegeben.
  • Die Fachhochschule Aachen (FH Aachen) begleitete den Prozess aus wissenschaftlicher Perspektive.

Erfolge

  • Mit den Veranstaltungsformaten „Was geht?!" und dem Schülervertretungstag konnten mehr als 2.000 Jugendliche erreicht werden.
  • An der „Was geht?! Werkstatt für Jugendbeteiligung und Jugendpolitik" nahmen jeweils etwa 500 Schülerinnen und Schüler aus der StädteRegion teil.

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